Freelancer

Vielleicht kann mir jemand folgende Frage beantworten: Warum sträuben sich Firmen eigentlich so gegen die Zusammenarbeit mit einem Freelancer sprich freien Mitarbeiter?

Ich jedenfalls hatte mich bei meinen Bewerbungen bzw. Vorstellungsgesprächen auch als freier Mitarbeiter angeboten. Die Vorteile, so dachte ich mir, liegen doch klar auf der Hand. Der Arbeitgeber spart sich die Zahlung des Arbeitgeberanteils, er muss kein Urlaubsgeld/dreizehntes Monatsgeld zahlen, wenn man krank wird, muss auch hier nichts gezahlt werden und er kann das Arbeitsverhältnis jederzeit auflösen. Gerade für einzelne Projekte bieten sich doch freie Mitarbeiter an. Nach Fertigstellung reicht doch ein kleinerer Stamm an (fest) Angestellten zur Pflege, Wartung und Support.

Einige Argumente, falls ich denn welche bekam, lauteten in etwa so: "als freier Mitarbeiter können Sie ja kommen, wie Sie lustig sind ..." oder "das Druckmittel Entlassung/Kündigung wirkt auf die Angestellten immer abschreckend bzw. motivierend ..." oder "fehlende Vertrautheit mit den Vorgängen im Unternehmen...".

Zum ersten Punkt kann man sagen, dass auch hier alles im "Arbeitsvertrag" festgelegt werden kann.
Zum Thema Kündigung kann ich nur sagen: das schreckt mich nun nicht wirklich, denn was ist heute schon sicher!? Schon die Frage mancher Leute, ob man denn nun eine Festanstellung bekommen hat, macht mich fertig. Was nutzt einem eine Festanstellung, wenn die Firma insolvent wird oder, um dies zu verhindern, Stellen abgebaut werden (müssen). Okay, war man lange genug dabei, bekommt man eine Abfindung oder man hat eine Kündigungsfrist (nach 5 Jahren 2 Monate, nach 8 Jahren 3 Monate usw.).
Und das dritte Argument trifft wohl auf jeden zu, der neu in ein Unternehmen kommt.

Also, wenn Euch dazu was einfällt, dann schreibt, bis Euch die Finger bluten oder kurz: Eure Beiträge sind immer willkommen!
 
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RA Zabel/Stolze
 
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Matthias Sonnenkalb
Nachfolgender Kommentar zum Blog-Post erreicht mich per E-Mail und wurde hier nachträglich durch mich eingefügt (leider ist der Absender unbekannt):

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Kommentar auf deinen Freelancer-Artikel (über die Kommentarfunktion geht es nicht):

Das hat nichts mit einem Freelancer als solchen zu tun. Vielmehr geht es hier um Referenzen (positiv/negativ), bereits als Freelancer erldigte Projekte, ein vernünftiger Lebenslauf, Empfehlungen ... . Neue/unbekannte Freelancer sind für ein Unternehmen auch immer ein Risiko: KnowHow-Weitergabe, Einarbeitungszeit, Wiederverfügbarkeit. Wer hier nicht von sich überzeugen kann, zieht den Kürzeren.

Denk mal drüber nach.

PS.
Dein JavaScript sieht aber nicht original aus. Wohl auf nem anderen Mist gewachsen? Immer schön aufpassen! So kann ganz schnell ins Auge gehen. Und dann sind die o.g. Referenzen ganz schnell im Eimer.

Absender: Dein Name
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2
Matthias Sonnenkalb
Hallo an "Unbekannt",

sicher hast Du Recht, wenn Du von Referenzen und deren Bedeutung sprichst. Das "Problem" war aber, dass überhaupt gar nicht erst nach etwaigen Referenzen gefragt wurde bzw. man selbst nicht davon erzählen konnte, da das Thema gleich geblockt wurde.
Neue unbekannte Mitarbeiter sind für ein Unternehmen eigentlich fast immer mit einem gewissen Risiko und Einarbeitungszeit behaftet. Kündigt ein langjähriger erfahrener Mitarbeiter, dann steht man auch hier vor dem Problem der Wiederverfügbarkeit bzw. der Suche nach einer äquivalenten Arbeitskraft.

PS: Warum bzw. was sieht an meinem JavaScript nicht original aus?! Wie würde bzw. sollte denn "mein" JavaScript im "Original" aussehen?!
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