Lasst es doch mal krachen!!
11. Februar 2010 | 00:00:00
Was sagte nochmal Dr. Egon Spengler in Ghostbusters über Bücher? Achja: "Gedrucktes ist tot". Dies scheint jedenfalls für den Maastrichter Vertrag sowie den Stabilitäts- und Wachstumspakt zu gelten. Vergesst auch das Gerede (bzw. das Gedruckte) von einer Schuldengrenze. Alles nur Worte auf ein Stück Papier. Gedrucktes - also tot.
Wechselnde Regierungen, Schmiergeld-Affären, Steuerhinterziehung, Bilanzfälschungen, der Olivenbaum-Schwindel etc. etc. Griechenland hat sich selbst in einen Alptraum katapuliert und erwartet nun von den restlichen EU-Staaten - genauer gesagt wird es wohl wieder mal Deutschland sein - gerettet zu werden.
Jetzt sollen die armen Griechen auch noch bis zum 63.Lebensjahr arbeiten gehen? Zwei Jahre länger als bisher? Nein, das darf nicht sein! Und schon rammeln die Gewerkschaften wie die Blöden los und rufen zum Generalstreik auf.
Die vertraglich vereinbarten Regeln galten für Griechenland einfach nicht und kein EU-Land noch die EU-Kommission selbst konnten etwas gegen Griechlands Wildwuchs unternehmen. Aber es ist ja nicht mehr nur Griechenland allein. Für Spanien, Portugal und Italien gilt das gleiche Problem. Mögen von mir aus dort die Gründe andere sein, an den Auswirkungen ändert dies aber gar nichts.
Jetzt ist guter Rat teuer, denn es geht um den Fortbestand der Europäischen Währungsunion und die Stärke des Euro. Beginnt dieses Europäische Konstrukt jetzt zu wackeln, dann wirkt sich das auch auf unsere Ersparnisse und Renten aus. Denn Dank der Währungsunion zieht ein schwacher Euro auch an uns Deutschen nicht spurlos vorüber.
Was würde aber passieren, wenn wir es drauf ankommen lassen? Kommt es eben zum Staatsbankrott in Griechenland, Portugal etc. Frei nach der Redeart "Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende". Und es wird sich - nachdem wir finanzielle Hilfestellung gegeben haben - rein gar nichts ändern. Man wird so weiter machen wie bisher. Und warum auch nicht, sollte etwas passieren, dann wird uns schon wieder jemand helfen (müssen).
Ich frage mich, wer - außer der arbeitenden Mittelschicht natürlich - ist denn heute nicht systemrelevant? Banken spekulieren schon wieder schlimmer als vor der Krise. Das macht ja auch Sinn, bekommen sie doch das Geld - dank des niedriges Zinssatzes - förmlich geschenkt und riesige Gewinne locken gerade jetzt. Aber das ist ein anderes Thema.
Ich jedenfalls sehne mich zurück nach der guten alten Deutschen Mark.
Wechselnde Regierungen, Schmiergeld-Affären, Steuerhinterziehung, Bilanzfälschungen, der Olivenbaum-Schwindel etc. etc. Griechenland hat sich selbst in einen Alptraum katapuliert und erwartet nun von den restlichen EU-Staaten - genauer gesagt wird es wohl wieder mal Deutschland sein - gerettet zu werden.
Jetzt sollen die armen Griechen auch noch bis zum 63.Lebensjahr arbeiten gehen? Zwei Jahre länger als bisher? Nein, das darf nicht sein! Und schon rammeln die Gewerkschaften wie die Blöden los und rufen zum Generalstreik auf.
Die vertraglich vereinbarten Regeln galten für Griechenland einfach nicht und kein EU-Land noch die EU-Kommission selbst konnten etwas gegen Griechlands Wildwuchs unternehmen. Aber es ist ja nicht mehr nur Griechenland allein. Für Spanien, Portugal und Italien gilt das gleiche Problem. Mögen von mir aus dort die Gründe andere sein, an den Auswirkungen ändert dies aber gar nichts.
Jetzt ist guter Rat teuer, denn es geht um den Fortbestand der Europäischen Währungsunion und die Stärke des Euro. Beginnt dieses Europäische Konstrukt jetzt zu wackeln, dann wirkt sich das auch auf unsere Ersparnisse und Renten aus. Denn Dank der Währungsunion zieht ein schwacher Euro auch an uns Deutschen nicht spurlos vorüber.
Was würde aber passieren, wenn wir es drauf ankommen lassen? Kommt es eben zum Staatsbankrott in Griechenland, Portugal etc. Frei nach der Redeart "Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende". Und es wird sich - nachdem wir finanzielle Hilfestellung gegeben haben - rein gar nichts ändern. Man wird so weiter machen wie bisher. Und warum auch nicht, sollte etwas passieren, dann wird uns schon wieder jemand helfen (müssen).
Ich frage mich, wer - außer der arbeitenden Mittelschicht natürlich - ist denn heute nicht systemrelevant? Banken spekulieren schon wieder schlimmer als vor der Krise. Das macht ja auch Sinn, bekommen sie doch das Geld - dank des niedriges Zinssatzes - förmlich geschenkt und riesige Gewinne locken gerade jetzt. Aber das ist ein anderes Thema.
Ich jedenfalls sehne mich zurück nach der guten alten Deutschen Mark.


Beispiele für BBCodes:
[indent][b]alert[/b]("Hallo");
</script>[/code]
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