Der Kassenbeitrag steigt (wieder einmal mehr)
3. Oktober 2008 | 23:34:12
Laut Spiegel soll der Kassenbeitrag für gesetzlich Krankenversicherte ab 2009 auf 15,5 Prozent angehoben werden. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung ist sogar der Auffassung, dass der Prozentsatz auf 15,8 Prozent erhöht werden solle.
Der Spielraum der bisherigen Beiträge verläuft von knapp 13 Prozent bis zu fast 16,5 Prozent. Somit soll der Beitragssatz momentan bei durchschnittlich 14,9 Prozent liegen. Wenn man nun den durchschnittlichen Prozentsatz betrachtet, dann scheinen die 15,5 Prozent doch gar nicht mal so viel. Sie machen aber bei mir momentan mehr als 2,5 Prozent aus. Außerdem muss man bedenken, dass dieser Prozentsatz auf das Bruttogehalt gerechnet wird und da schlagen 2,5 Prozent schon recht "schöne" Löcher in den Lohnzettel.
Aber es kommt noch besser. Laut Bundesversicherungsamt (BVA) werden bereits vor Jahresende einige Versicherte tiefer in die Tasche greifen müssen bzw. über mehr Abzüge auf ihrem Lohnzettel zu klagen haben. Dies liegt darin begründet, das einige Kassen auf diesem Wege zusätzliches Geld mobilisieren wollen.
Wer kann sich nicht an zurückliegende Beitragserhöhungen und den damit einhergehenden Gehaltserhöhungen der Kassenvorstände erinnern. Hier ein keiner Auszug des Manager-Magazins vom 06.03.2005:
Ich bin gespannt, was nach dieser Beitragserhöhung mit den Geldern geschieht. Etwas Gutes für die Allgemeinheit wird's wohl kaum werden. Denn trotz ständiger Erhöhungen verbleiben wir momentan mit 10 Euro Praxisgebühr pro Quartal.
Im ungünstigsten Fall könnte ein Patient mit 30 Euro Praxisgebühren in einem Quartal rechnen und zwar genau dann, wenn er einen Arzt, einen Zahnarzt und den Notdienst aufsuchen musste. Denn alle drei Arztbesuche werden voneinander getrennt abgerechnet.
Außerdem muss man reichlich Zuzahlungen bei Medikamenten leisten und ist gegenüber privat Versicherten sowieso im Nachteil, was z.B. die Wartezeiten und die Behandlung anbelangt. Klar, können Ärzte doch für einen "Privaten" einen höheren Betrag bei dessen Kasse abrechnen.
Der Spielraum der bisherigen Beiträge verläuft von knapp 13 Prozent bis zu fast 16,5 Prozent. Somit soll der Beitragssatz momentan bei durchschnittlich 14,9 Prozent liegen. Wenn man nun den durchschnittlichen Prozentsatz betrachtet, dann scheinen die 15,5 Prozent doch gar nicht mal so viel. Sie machen aber bei mir momentan mehr als 2,5 Prozent aus. Außerdem muss man bedenken, dass dieser Prozentsatz auf das Bruttogehalt gerechnet wird und da schlagen 2,5 Prozent schon recht "schöne" Löcher in den Lohnzettel.
Aber es kommt noch besser. Laut Bundesversicherungsamt (BVA) werden bereits vor Jahresende einige Versicherte tiefer in die Tasche greifen müssen bzw. über mehr Abzüge auf ihrem Lohnzettel zu klagen haben. Dies liegt darin begründet, das einige Kassen auf diesem Wege zusätzliches Geld mobilisieren wollen.
Wer kann sich nicht an zurückliegende Beitragserhöhungen und den damit einhergehenden Gehaltserhöhungen der Kassenvorstände erinnern. Hier ein keiner Auszug des Manager-Magazins vom 06.03.2005:
"[...]Die Chefs des Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen (BKK), Wolfgang Schmeinck und Klaus-Dieter Voß, hätten je 16.667 Euro im Jahr mehr bekommen, schreibt das Blatt. Das Jahresgehalt von Vorstandschef Schmeinck sei auf 215 000 Euro - plus 8,5 Prozent - gestiegen. Voß habe 175.000 Euro verdient, das sei ein Plus von 10,5 Prozent.[...]"
Ich bin gespannt, was nach dieser Beitragserhöhung mit den Geldern geschieht. Etwas Gutes für die Allgemeinheit wird's wohl kaum werden. Denn trotz ständiger Erhöhungen verbleiben wir momentan mit 10 Euro Praxisgebühr pro Quartal.
Im ungünstigsten Fall könnte ein Patient mit 30 Euro Praxisgebühren in einem Quartal rechnen und zwar genau dann, wenn er einen Arzt, einen Zahnarzt und den Notdienst aufsuchen musste. Denn alle drei Arztbesuche werden voneinander getrennt abgerechnet.
Außerdem muss man reichlich Zuzahlungen bei Medikamenten leisten und ist gegenüber privat Versicherten sowieso im Nachteil, was z.B. die Wartezeiten und die Behandlung anbelangt. Klar, können Ärzte doch für einen "Privaten" einen höheren Betrag bei dessen Kasse abrechnen.

