Geht der Schuß nach hinten los?

Gestern habe ich einen interessanten Artikel gefunden, der mich nicht nur zum Schmunzeln brachte, sondern mir (vorerst) auch ein wenig den Glauben an etwas Gerechtigkeit im Leben zurück brachte.

Vater Staat ist ja immer schnell dabei, die Hände aufzuhalten und das arbeitende Volk zur Kasse zu bitten. Was man da nicht über Steuern schafft, macht man anders möglich und umschreibt dies dann gern mit dem Begriff "Beitrag" - naja, egal. Jedenfalls scheint diesmal der Schuß nach hinten loszugehen.

Es sollen nämlich zukünftig nicht nur die Zinserträge sondern auch die Kursgewinne bei Anleihen - die auf Fondsebene anfallen - versteuert werden. Kursgewinne musste man bisher nur angeben, wenn man seine jeweiligen Fondsanteile verkauft hatte. Die angestrebte Neuregelung könnte nun für Millionenverluste beim Fiskus sorgen. Durch sie wird es nämlich möglich, die Kursverluste bei den Anleihen mit den Zinserträgen zu verrechnen. Experten gehen zukünftig von steigenden Zinsen und sinkenden Kursen (und somit geringeren Kursgewinnen) aus, was wiederum weniger Steuereinnahmen zur Folge hätte.

Na dann warten wir mal was passiert und was dann passiert, wenn's passiert :-)

Hier könnt ihr den Original-Artikel lesen.
 
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RA Zabel/Stolze
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